20 Jahre Maastricht: Wer braucht schon Grenzen?

Heute vor 20 Jahren, am 1. November 1993, trat der Vertrag von Maastricht in Kraft. Er hat uns die Unionsbürgerschaft beschert und die Grenzen zwischen den europäischen Ländern abgebaut. Zu diesem Anlass habe ich für die Piraten folgendes Statement abgegeben:

Grenzen sind ein Konstrukt, das sich überlebt hat. Den Ausdruck ›italienischer Gastarbeiter‹ kennt noch jeder von früher. Aber wer würde heute einen Italiener, der in Deutschland arbeitet, als ›Migranten‹ bezeichnen? Wir haben durch die europäische Einigung sehr erfolgreich den Kreis derer erweitert, die ›dazu gehören‹. Da müssen wir weiter machen. Es gehören nämlich alle dazu! Lasst uns also die Grenzen öffnen. Wir brauchen keine ›Festung Europa‹. Die Horrorszenarien von Millionen schlecht ausgebildeter Immigranten sind ein Mär. Des Weiteren hat sich die EU dem Frieden und dem Wohlstand verschrieben. Freie Migrationsflüsse sind dafür ein wichtiger Faktor. Wenn wir uns also weiter abschotten und unsere Nachbarn vor unserer Haustür ertrinken lassen, verlieren wir mit Sicherheit beides.

Die ganze Pressemitteilung findet sich hier.

Ein Kommentar

  1. 1
    Volker Ackermann

    grenzen sind in den köpfen ,und die gehen nur langsam zurück.
    wir piraten haben die möglichkeit diese zu sprengen
    durch bürgerbeteiligung und mit bestimmung

    Gruß

    Volker